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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Onlineshop für Firmenkunden
Lenzer Arbeitskleidung GmbH · werkshop5 Arbeitskleidung
Stand: 14.10.2026

1 Geltung und Kundenkreis

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Bestellungen von Waren und zugehörigen Veredelungsleistungen im Onlineshop der Lenzer Arbeitskleidung GmbH unter www.werkshop5-arbeitskleidung.de. Sie gelten in der bei der jeweiligen Bestellung einbezogenen Fassung. Bereits geschlossene Verträge werden durch eine spätere Änderung dieser Bedingungen nicht geändert.

1.2 Unser Onlineshop richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die bei der Bestellung in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Bestellungen durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind in diesem Onlineshop nicht vorgesehen.

1.3 Bestellt ein Mitarbeiter für ein Unternehmen, muss er erkennbar im Namen dieses Unternehmens und mit der erforderlichen Vertretungsmacht handeln. Die Zugehörigkeit zu einem Unternehmen oder die Nutzung eines Firmenzugangs macht eine Bestellung für eigene private Zwecke nicht zu einer Unternehmerbestellung.

1.4 Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihrer Einbeziehung ausdrücklich zustimmen. Individuelle Vereinbarungen zwischen uns und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2 Vertragspartner und Kontakt

2.1 Vertragspartner ist die Lenzer Arbeitskleidung GmbH, handelnd unter werkshop5 Arbeitskleidung, Leipziger Straße 1, 99510 Apolda OT Oberroßla, Deutschland. Geschäftsführerin ist Christiane Lenzer. Handelsregister: Amtsgericht Jena, HRB 514157. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE815735379.

2.2 Sie erreichen uns telefonisch unter 03644 6524875 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Unsere Internetadresse lautet www.werkshop5-arbeitskleidung.de.

3 Bestellablauf und Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung von Waren im Onlineshop ist eine Einladung an den Kunden, ein Angebot zum Vertragsschluss abzugeben. Der Kunde wählt Artikel, Varianten, Größen, Mengen und gegebenenfalls die angebotenen Veredelungen aus und legt sie in den Warenkorb.

3.2 Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben im Bestellprozess prüfen und über die dort vorgesehenen Bearbeitungsfunktionen berichtigen. Mit dem Absenden der Bestellung über die abschließende Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot für die in der Bestellübersicht aufgeführten Leistungen ab.

3.3 Die automatisch versandte Eingangsbestätigung dokumentiert den Zugang der Bestellung. Sie stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme des Auftrags erklärt.

3.4 Wir nehmen das Angebot innerhalb von fünf Werktagen nach Eingang der Bestellung durch eine ausdrücklich als Annahme formulierte Auftragsbestätigung, eine Versandbestätigung oder die Versendung der Ware an. Geht innerhalb dieser Frist keine Annahme zu und wird die Ware nicht innerhalb dieser Frist versandt, ist der Kunde nicht mehr an sein Angebot gebunden. Werktage im Sinne dieser Annahmefrist sind Montag bis Freitag mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage am Sitz unseres Unternehmens.

3.5 Bei individuell veredelten Artikeln gehören die vereinbarte Veredelung und die dazu bestätigten Vorgaben zum Auftrag. Zusätzliche Leistungen, Muster, Einrichtungskosten oder nachträgliche Änderungen werden nur berechnet, wenn sie vor ihrer Ausführung mit dem Kunden vereinbart wurden.

4 Kundenkonto und Firmenkollektionen

4.1 Für Bestellungen ist ein Kundenkonto erforderlich. Die angefragten Angaben, insbesondere Unternehmensname, Rechnungsanschrift, Ansprechpartner und E-Mail-Adresse, sind vollständig und zutreffend anzugeben und bei Änderungen zu aktualisieren. Wir können geeignete Nachweise über die Unternehmereigenschaft und die Berechtigung zur Bestellung anfordern.

4.2 Zugangsdaten sind vor unbefugter Nutzung zu schützen. Der Kunde soll uns unverzüglich informieren, wenn er von einem Missbrauch seines Kontos erfährt. Eine Haftung wegen unrichtiger Angaben oder einer unbefugten Kontonutzung richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen; eine verschuldensunabhängige Haftung wird nicht vereinbart.

4.3 Individuelle Firmenkollektionen, Preise, Bestellberechtigungen, Kostenstellen, Zuschüsse und Abrechnungsabläufe richten sich nach der jeweiligen Vereinbarung mit dem Unternehmen. Die Angabe eines Mitarbeiternamens oder einer Kostenstelle dient der Zuordnung des Auftrags und bestimmt für sich allein nicht den Vertragspartner.

5 Verfügbarkeit der Waren

5.1 Ist ein bestellter Artikel vor der Annahme des Auftrags nicht lieferbar, informieren wir den Kunden. Eine Vertragsannahme für diesen Artikel erfolgt dann nicht. Bereits dafür erhaltene Zahlungen werden unverzüglich erstattet.

5.2 Nach Vertragsschluss berechtigt eine fehlende Belieferung durch einen Hersteller uns nicht ohne Weiteres zur Aufhebung des Vertrags. Für Lieferhindernisse, Unmöglichkeit, Verzug und eine etwaige Vertragsaufhebung gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Ein Ersatzartikel wird nur mit Zustimmung des Kunden geliefert.

6 Lieferung Abholung und Gefahrübergang

6.1 Unser reguläres Liefergebiet ist Deutschland. Für Lieferungen auf deutsche Inseln ist vor Vertragsschluss eine gesonderte Vereinbarung über Liefermöglichkeit und Versandkosten erforderlich. Abholung in unserem Geschäft ist nach Vereinbarung möglich.

6.2 Die Lieferzeit ergibt sich aus der Artikelangabe, der Bestellübersicht oder einer individuell vereinbarten Lieferfrist. Ihr Beginn richtet sich nach dieser Angabe oder Vereinbarung. Bei vereinbarter Vorkasse ist der Zahlungseingang Voraussetzung für den Versand beziehungsweise den vereinbarten Produktionsbeginn.

6.3 Für individuell veredelte Ware vereinbaren wir eine Lieferfrist unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der Textilien, der erforderlichen Kundenvorgaben, der Motivfreigabe und der vereinbarten Zahlung. Verzögert sich eine erforderliche Mitwirkung des Kunden, stimmen wir die Auswirkungen auf den Termin mit ihm ab. Gesetzliche Rechte bei einer von uns zu vertretenden Verzögerung bleiben bestehen.

6.4 Teillieferungen sind zulässig, wenn sie für den Kunden zumutbar sind und die vereinbarte Gesamtlieferung gesichert ist. Zusätzliche Versandkosten entstehen dadurch nicht, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

6.5 Bei vereinbarter Abholung geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung mit der Übergabe über. Beim Versendungskauf an Unternehmer richtet sich der Gefahrübergang nach § 447 BGB. Unsere Haftung für eigenes Verschulden, insbesondere bei Verpackung oder Versand, bleibt unberührt.

7 Preise und Versandkosten

7.1 Alle Preise sind in Euro angegeben. Im Firmenkundenshop ausgewiesene Nettopreise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Vor Abgabe der Bestellung werden Warenwert, Umsatzsteuer, gegebenenfalls Versandkosten und der insgesamt zu zahlende Betrag ausgewiesen. Maßgeblich sind die für den Auftrag vereinbarten Preise.

7.2 Für Standardlieferungen innerhalb Deutschlands ohne Inseln berechnen wir bei einem Netto-Warenwert unter 250,00 Euro eine Versandkostenpauschale von 6,90 Euro zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Ab einem Netto-Warenwert von 250,00 Euro erfolgt die Standardlieferung versandkostenfrei. Individuell vereinbarte Firmenkundenkonditionen haben Vorrang.

7.3 Bei vereinbarter Abholung fallen keine Versandkosten an. Abweichende Versandarten und Lieferungen auf Inseln erfolgen nur zu den vor Vertragsschluss mitgeteilten und vereinbarten Kosten.

7.4 Kosten für Veredelung, die Erstellung von Vorlagen, Muster oder sonstige Zusatzleistungen werden vor Vertragsschluss beziehungsweise vor Beauftragung einer zusätzlichen Leistung gesondert angegeben und vereinbart. Nicht vereinbarte pauschale Zusatzkosten werden nicht erhoben.

8 Zahlung und Fälligkeit

8.1 Es stehen die im jeweiligen Bestellvorgang angebotenen oder individuell mit dem Kunden vereinbarten Zahlungsarten zur Verfügung. Der Kauf auf Rechnung setzt eine entsprechende Vereinbarung voraus. Das Zahlungsziel ergibt sich aus der für den Auftrag getroffenen Vereinbarung; fehlt eine solche, gelten die gesetzlichen Fälligkeitsregeln.

8.2 Bei individuell zu veredelnder Ware beginnen wir grundsätzlich nach Motivfreigabe und Eingang der vereinbarten Vorkasse mit der Fertigung. Abweichende Zahlungsvereinbarungen, insbesondere ein vereinbarter Rechnungskauf für Firmenkunden, bleiben möglich.

8.3 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu Verzugszinsen und zum Ersatz eines Verzugsschadens. Eine über die gesetzlichen Voraussetzungen hinausgehende Kostenpauschale wird durch diese Bedingungen nicht begründet.

8.4 Gesetzliche Rechte des Kunden zur Zurückbehaltung von Zahlungen, insbesondere wegen Mängeln, sowie zur Aufrechnung bleiben unberührt.

9 Eigentumsvorbehalt

9.1 Gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung der jeweiligen Kaufpreisforderung unser Eigentum. Gesetzliche Voraussetzungen für einen Rücktritt und die Herausgabe der Vorbehaltsware bleiben unberührt.

10 Textilveredelung und Freigabe

10.1 Wir bieten Textilveredelung ausschließlich für Produkte an, die über werkshop5 bezogen wurden. Zu den möglichen Verfahren gehören insbesondere Druck, Stick, Embleme, Flock und individuelle Namenskennzeichnungen. Art, Größe, Farbe, Platzierung und Umfang der Veredelung richten sich nach dem jeweiligen Auftrag.

10.2 Der Kunde stellt die für seinen Auftrag erforderlichen Logos, Texte, Namen und sonstigen Vorlagen in der abgestimmten Form zur Verfügung. Vor der Fertigung werden die maßgeblichen Veredelungsvorgaben abgestimmt. Soweit eine Vorlage oder ein Muster zur Freigabe vorgelegt wird, prüft der Kunde insbesondere Schreibweise, Motive, Größen und Positionen und erteilt seine Freigabe in Textform, beispielsweise per E-Mail.

10.3 Die Freigabe bestätigt die abgestimmten Gestaltungsvorgaben. Sie entbindet uns nicht von der Verantwortung für die fachgerechte Ausführung oder von gesetzlichen Prüf- und Hinweispflichten. Von uns verursachte Ausführungsfehler werden durch eine Motivfreigabe nicht dem Kunden zugerechnet.

10.4 Bildschirmdarstellungen können Farben und Größen anders wiedergeben als das tatsächliche Material. Ein verbindlicher Farbton, eine verbindliche Positionstoleranz oder eine besondere Ausführung ist vor der Fertigung ausdrücklich zu vereinbaren. Dieser Hinweis berechtigt uns nicht zu einer Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit oder zu einer mangelhaften Ausführung.

10.5 Bei Schutzkleidung und persönlicher Schutzausrüstung ist die Eignung des gewählten Veredelungsverfahrens für das jeweilige Produkt vor der Ausführung zu klären. Herstellerangaben und zwingende produktrechtliche Vorgaben sind zu beachten. Die Freigabe durch den Kunden ersetzt diese Prüfung nicht.

10.6 Wünscht der Kunde nach Freigabe eine Änderung, werden technische Machbarkeit, zusätzliche Kosten und Auswirkungen auf den Liefertermin vor ihrer Umsetzung abgestimmt. Vertragsänderungen und eine einvernehmliche Stornierung bedürfen einer Vereinbarung. Gesetzliche Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben bestehen; die Vergütungsfolgen einer gesetzlichen Kündigung richten sich nach den hierfür geltenden Vorschriften.

11 Rechte an Kundenmaterialien

11.1 Der Kunde darf uns nur Logos, Bilder, Texte und sonstige Materialien überlassen, zu deren Verwendung für den Auftrag er berechtigt ist. Er darf keine Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte, verletzen und keine rechtswidrigen Inhalte zur Verarbeitung vorgeben.

11.2 Der Kunde gestattet uns und den mit der Ausführung beauftragten Dienstleistern, die überlassenen Materialien im für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Umfang zu nutzen und technisch zu bearbeiten. Eine Verwendung für eigene Werbung oder eine Veröffentlichung als Referenz bedarf einer gesonderten Berechtigung.

11.3 Vor der Auftragsannahme können wir Aufträge mit rechtswidrigen Inhalten oder erkennbaren Rechtsverletzungen ablehnen. Werden nach Vertragsschluss konkrete rechtliche Hindernisse bekannt, informieren wir den Kunden und klären das weitere Vorgehen nach den vertraglichen und gesetzlichen Regeln. Ein beliebiges Lösungsrecht nach Vertragsschluss wird dadurch nicht begründet.

11.4 Soweit der Kunde eine Rechtsverletzung durch sein Material schuldhaft verursacht hat und Dritte deshalb berechtigte Ansprüche gegen uns erheben, stellt er uns im gesetzlich zulässigen Umfang von diesen Ansprüchen und den erforderlichen angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung frei. Ein Mitverschulden unsererseits ist zu berücksichtigen. Wir informieren den Kunden über geltend gemachte Ansprüche und ermöglichen ihm die Mitwirkung an der Abwehr.

12 Widerruf und freiwillige Rücknahme

12.1 Für Verträge, die der Kunde als Unternehmer abschließt, besteht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht. Durch diese Bedingungen wird kein zusätzliches vertragliches Widerrufsrecht eingeräumt.

12.2 Eine freiwillige Rücknahme oder ein freiwilliger Umtausch mangelfreier Ware ist nur aufgrund einer gesonderten Vereinbarung möglich. Dies gilt insbesondere für individuell veredelte Artikel mit Kundenlogos, Namen oder kundenspezifischen Motiven. Eine Rückgabe allein wegen Nichtgefallens oder einer vom Kunden falsch gewählten Größe ist ohne eine solche Vereinbarung nicht vorgesehen.

12.3 Die gesetzlichen Rechte wegen Mängeln, vereinbarte Garantien sowie gesetzliche Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt. Fehlerhafte Ware oder eine fehlerhaft ausgeführte Veredelung können nach den gesetzlichen und den nachfolgenden vertraglichen Regeln reklamiert werden.

13 Haftung

13.1 Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie im Umfang einer von uns übernommenen Garantie. Zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.

13.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir im Übrigen nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

13.3 Soweit die Voraussetzungen der vorstehenden Absätze nicht vorliegen, ist die Haftung auf Schadensersatz bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Diese Beschränkung lässt Ansprüche auf vertragsgemäße Erfüllung, Nacherfüllung, Minderung und Rücktritt unberührt.

13.4 Die vorstehenden Haftungsregeln gelten entsprechend für unsere gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen. Zwingende Ansprüche aus dem Datenschutzrecht werden durch diese Bedingungen nicht beschränkt.

14 Mängelansprüche und Garantien

14.1 Die Ware und ihre Veredelung müssen der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen. Für Mängel gelten die gesetzlichen Rechte, soweit diese Bedingungen nachfolgend keine zulässige abweichende Regelung enthalten. Eine Herstellergarantie tritt zusätzlich zu den gesetzlichen Mängelrechten hinzu und richtet sich nach den jeweiligen Garantiebedingungen.

14.2 Bei Mängeln gelieferter Waren beträgt die Verjährungsfrist für die in § 437 Nr. 1 und Nr. 3 BGB bezeichneten Ansprüche des unternehmerischen Kunden abweichend von § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB zwölf Monate ab Ablieferung.

14.3 Die Verkürzung nach Absatz 14.2 gilt nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Umfang einer übernommenen Garantie oder für Schadensersatzansprüche in den Fällen der unbeschränkten Haftung nach Absatz 13.1. Unberührt bleiben die gesetzlichen Fristen in den Fällen des § 438 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 BGB sowie die gesetzlichen Vorschriften zum Lieferantenregress, insbesondere §§ 445a, 445b und 478 BGB. Zwingende gesetzliche Verjährungsregeln gehen vor.

14.4 Eine gesetzliche Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB besteht nur, soweit der Vertrag für beide Seiten ein Handelsgeschäft ist. In diesen Fällen sind erkennbare Mängel unverzüglich nach der gebotenen Untersuchung und später entdeckte Mängel unverzüglich nach ihrer Entdeckung anzuzeigen. Die gesetzlichen Ausnahmen, insbesondere bei arglistig verschwiegenen Mängeln, bleiben bestehen.

14.5 Bitte teilen Sie uns eine Reklamation mit einer Beschreibung des Mangels mit, damit wir das weitere Vorgehen und gegebenenfalls eine Rücksendung abstimmen können. Die bloße Bitte um vorherige Abstimmung begründet keine zusätzliche Voraussetzung für gesetzliche Mängelrechte. Wer die erforderlichen Kosten der Nacherfüllung trägt, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

14.6 Normaler Verschleiß, ungeeignete Verwendung oder eine entgegen den maßgeblichen Pflegehinweisen vorgenommene Behandlung begründen für sich keinen Sachmangel. Ein bereits bei Gefahrübergang vorhandener Mangel und unsere Verantwortung für fehlerhafte Beratung oder Veredelung werden dadurch nicht ausgeschlossen.

15 Vertragsinformationen und Datenschutz

15.1 Die Vertragssprache ist Deutsch. Die Vertragsbedingungen einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind vor Abgabe der Bestellung abrufbar und können über die Speicher- oder Druckfunktion des Browsers gesichert werden. Der Kunde kann auch die ihm übermittelten Bestell- und Auftragsbestätigungen speichern.

15.2 Wir speichern Bestell- und Vertragsdaten zur Abwicklung des Auftrags und zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten. Soweit die Kontofunktionen dies vorsehen, sind Bestellinformationen im Kundenkonto einsehbar. Ein dauerhaftes Kundenarchiv sämtlicher Vertragsunterlagen wird nicht zugesichert; der Kunde sollte die für ihn bestimmten Unterlagen selbst sichern.

15.3 Personenbezogene Daten, einschließlich übermittelter Mitarbeiternamen, werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Nähere Informationen enthält unsere auf der Website abrufbare Datenschutzerklärung. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzen keine gegebenenfalls erforderliche datenschutzrechtliche Vereinbarung oder Einwilligung.

16 Recht Gerichtsstand und Schlussbestimmungen

16.1 Für den Vertrag gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende gesetzliche Bestimmungen bleiben unberührt.

16.2 Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Unternehmenssitz Gerichtsstand, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist. Für andere Kunden gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregeln. Zwingende ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

16.3 Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

16.4 Sollte eine einzelne Bestimmung unwirksam sein oder nicht Vertragsbestandteil werden, richten sich die Folgen nach § 306 BGB. Insbesondere tritt an ihre Stelle die gesetzliche Regelung, soweit diese einschlägig ist. Eine automatische Ersetzung durch eine möglichst ähnliche belastende Klausel wird nicht vereinbart.